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Kunststoffgebundene Magnete für Antriebstechnik und Sensorik

Als Systemlieferant ist es uns möglich, kunststoffgebundene Magnete in einem Prozessschritt in Gehäuse, Rotor- oder Zahnradanwendungen zu integrieren.

Anwendungsbeispiele für kunststoffgebundene Magnete
Kunststoffgebundene Magnete mit umspritzten Einlegeteilen sowie Rotoren oder Zahnräder, die ganz oder teilweise aus Magnetmaterial bestehen, bieten die Möglichkeit, zum Beispiel bei Anwendungen in der Antriebstechnik oder der Sensorik eingesetzt zu werden. Sei es beispielsweise als Drehwinkelgeber oder Drehzahlmesser in einem Getriebe im Bereich der Sensorik oder als Wasserpumpenantrieb im Bereich der Aktorik (Antriebstechnik).

Weitere Anwendungsmöglichkeiten:
• Gehäuse aus Kunststoff und Metall mit integriertem Magnet
• Magnetrotor mit angespritztem Flügelrad
• Zahnrad mit Sensor- und/oder Antriebsmagnet
• Getriebeelement mit angespritztem Haftmagnet
• Multipolarer Ringmagnet
• Drehzahlmagnet oder Scheibenmagnet in verschiedenen Varianten

Vorteile von kunststoffgebundenen Magneten
• Große Formgebungsvielfalt bei geringen Fertigungstoleranzen
• Individuelle Kunststoffmatrix
• Magnetisierung im Spritzwerkzeug, während des Spritzgießens möglich
• Integration von Funktionselementen möglich (z. B. Achsen, Buchsen)
• Zusätzliche Montageschritte entfallen (z. B. Kleben)
• Unterschiedlichste Magnetisierungsarten möglich
• Geringe Kanten-/Bruchempfindlichkeit (höhere Sauberkeit)
• Gute Elastizitätseigenschaften
• Korrosionsbeständigkeit

Herstellung kunststoffgebundener Magnete
Entwickelt und optimiert werden kunststoffgebundene, gespritzte Magnete immer in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Je nach Anwendungsfall werden hartmagnetische Füllstoffe in eine spezifische Kunststoffmatrix eingebunden und im Spritzwerkzeug zum Beispiel mit Hilfe von eingebrachten Richtmagneten aufmagnetisiert. Die Geometrie der Bauteile ist dabei sehr vielfältig. Durch eine zielgerichtete Materialauswahl können über die Magnetisierung im Spritzwerkzeug sehr robuste Magnetfelder hergestellt werden. Eine Magnetisierung nach dem Spritzgießen ist ebenfalls möglich. Man unterscheidet:

Anisotrope Magnete:
Diese Magnetwerkstoffe besitzen eine magnetische Vorzugsrichtung und müssen während des Spritzgießens ausgerichtet werden, um ihre optimale magnetische Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Isotrope Magnete:
Diese Magnetwerkstoffe besitzen keine magnetische Vorzugsrichtung. Eine Magnetisierung ist in beliebiger Richtung möglich. Ihre magnetische Leistungsfähigkeit ist geringer als die der vergleichbaren anisotropen Magnete.

Materialauswahl für kunststoffgebundene Magnete
Bei der optimalen Materialauswahl unterstützen wir Sie gerne. Hier ein kleiner Auszug:
• Magnetwerkstoffe: Hartferrite (z. B. Strontiumferrit), Seltene Erden
(z. B. Neodym-Eisen-Bor)
• Kunststoffmatrix: PA, PPS

Magnetisierungsarten bei kunststoffgebundenen Magneten
Es gibt eine Vielzahl von Magnetisierungsarten, die in der Praxis umgesetzt werden können. Hier zwei Beispiele:

Qualitätssicherung im Bereich kunststoffgebundene Magnete
• FEM-Magnetsimulationen vor der Fertigung
• Prüfungen der Flussdichteverläufe nach der Fertigung

 
Seit mehr als 20 Jahren ist die Huonker GmbH auf Kunststoff-Metall-Verbindungen spezialisiert und verfügt daher über ein großes Know-how und lange Erfahrung in der Hybridtechnik. Als Hersteller von kunststoffgebundenen Magneten profitieren wir hiervon maßgeblich.